Touren [Slowenien 2009]

Nachdem die Brötchengeber einiger Teilnehmer nur schwer von der Notwendigkeit einer längeren Moppedtour zu überzeugen waren, mussten drei Teilnehmer der diesjährigen Slowenientour verspätet aufbrechen. Kalle hatte mit dem Firmenumzug mächtig hingeklotzt und die 'Telekomiker' hatten ausnahmsweise mal pünktlich gearbeitet, so dass er schon am Mittwoch vorausgefahren war; somit fiel zur Anreise der restlichen 'Datschiburger' deren 'biologisches GPS' aus.

Anreise

Günther und Peter brachen also um 8:30 Uhr von Augsburg aus auf, um sich mit mir am Sylvensteinspeicher um 10:00 Uhr zu treffen. Da die beiden im Gegensatz zu mir die Zeit recht knapp bemessen hatten, mussten sie wohl oder übel erst einmal 'Kilometer fressen' und wählten die Anreise über die B17 via Landsberg, Schongau, Weilheim nach Bad Tölz, während ich ganz relaxt über die Stationen Dietramszell, Au, Ellbach, Bad Tölz und Lenggries gegen 09.30 Uhr den Sylvenstein erreichte und ein wenig auf die Herrschaften warten durfte. Beiden Anfahrten war aber gemeinsam, dass ordentlich Frühnebel herrschte und es auch alles andere als kuschelig warm war.

Am Sylvensteinspeicher trafen wir uns dann auch schon ziemlich durchgefrorenen. Peter nutzte die Gunst der Stunde und mein schlechtes Vorbild, um seinen Nikotinspiegel wieder auf ein erträgliches Niveau zu heben. Je zwei Kippen später machten wir uns dann zu Dritt auf den Weg. Über den Achensee und Jenbach ging es dann ins Zillertal, wo wir bei Zell am Ziller links auf den Gerlospass abbogen. Über das Pinzgau ging es dann weiter bis Mittersil. Eigentlich hatten wir ja ursprünglich geplant die hohen Tauern über den Großglockner zu überwinden, doch angesichts der vorgerückten Stunde und der exorbitant hohen Preise des 'Raubrittervölkchens' beschlossen wir eine Abkürzung über den Felbertauern zu nehmen. Dass auch hier die Raubritter zuschlagen würden war klar, doch mit 8,- Euro je Mopped war das zwar auch recht heftig, aber immer noch erheblich billiger als am Großglockner. Die durch die Abkürzung gewonnene Zeit wurde sodann auch sinnvoll genutzt und in die eine oder andere Zigarettenpause investiert, was Günther als einziger Nichtraucher zwar mit einem leicht gequälten Gesichtsausdruck quittierte, aber ansonsten geduldig über sich ergehen ließ.

In Nußdorf bei Lienz wurde dann noch eine kurze Jause eingeschoben, um die Energievorräte für die Weiterfahrt aufzufrischen. Gut gestärkt fuhren wir weiter in Richtung Osten auf die B100, B110 und B111 in Richtung Naßfeld. Auf der Zufahrt zum Naßfeld wurden wir jedoch von einem dicken roten Gesperrt-Schild von der Weiterfahrt abgehalten. Nach Rückfragen bei den ortsansässigen 'Eingeborenen' war nicht eindeutig zu klären, ob eine Weiterfahrt möglich ist. Nachdem Peters GPS-Tour jedoch diesen Übergang mehr oder weniger als obligatiorisch enthielt, war er ab da seine 'Führungsrolle' los und Günther als Ortskundiger und Kartenbesitzer führte uns weiter bis zum Predilpass. Dort oben angelangt zeigte dann Peters und mein Garmin nur noch 'ockerfarbene' Leere anstatt irgendwelcher Straßen an (wir hätten wohl das eine oder andere Update nicht so leichtfertig ausschlagen sollen).

Weiter ging es über Bovec und Zaga nach Kobarid. Hier stellten wir fest, dass keiner von uns Dreien die Adresse oder die Telefonnummer der Pension notiert hatte. Einzig Peters Garmin zeigte auf ockerfarbigem Grund einen Waypoint mit einem Bierkurgsymbol in der Nähe an, der nur eines bedeuten konnte ... hier mussten wir hin. Also wurde kurzerhand auf Pfeilnavigation umgestellt und wir erreichten ohne nennenswerte weitere Verzögerung unser Etappenziel des Tages, an dem wir mit großem Hallo und einer zünftigen Brotzeit von den vorausgeeilten Teilnehmern begrüßt wurden.

Nach einem hervorragenden 3-Gänge-Menü und anschließender, medizinisch notwendiger oraler Indikation von Desinfektionsmitteln (Vinko Spezial) fielen wir alle müde in die (für mindestens einen Teilnehmer viel zu kurzen) Betten.

Tag 2

Nach einer erholsamen Nacht mit wenig Schnarcherei nahmen wir unser, wie immer pünktlich um 8:00 Uhr serviertes, Frühstück ein. Lores Warnung über den Kaffee wollten einige nicht glauben (wird schon nicht so schlimm sein), wurden aber eines Besseren belehrt (einfach nur furchtbar dieser 'Muckefuck'). Gott sei Dank gab es aber auch Tee oder Milch bzw. löslichen Nescafe. Der Rest des Frühstück war jedoch hervorragend und so gestärkt machte sich die nunmehr vollzählige Bande auf, um die zwei Highlights des Tages 'Slowenisch-Italienische Grenzkammstraße' und 'Stol' zu bezwingen.

Von Kobarid ging es erst einmal auf der 102er bis Idrsko, wo rechts die 903 nach Livek abzweigt. In Livek begegneten wir dann einer Gruppe Australier auf Schweizer Moppeds (BMW F650GS und F800GS), die offensichtlich leichtere Orientierungsprobleme hatten. Dank unserem 'lebendigen GPS' und dessen Zumo hielten wir uns nicht lange auf und erklommen den Bergrücken, der sich zwischen Slowenien und Italien aufbaut. Die Strecke ist in etwa zur Hälfte mittlerweile gut ausgebaut und geteert, der Rest ist ein gut zu bewältigender geschotterter Feldweg. Die australische Känguruh-Truppe war schnell aus dem Rückspiegel entschwunden (Kurven gibt es offensichtlich wenige in deren Heimatland).

Kalles Zumo spuckte immer wieder kleinere Abstecher in die Pampa aus, die auch einmal in einer Sackgasse endeten. Der Weg, den das Gerät anzeigte, hätte wohl das fahrerische Geschick der meisten Teilnehmer weit überfordert (wenn der Kalle schon mal Mühe hat, nach einer Kurzerkundung wieder auf die Strecke zurückzukommen). Vor diesem kleinen ungeplanten Stopp hatte sich Lores Q an einer 320° Bergaufkurve einfach ungefragt abgelegt und musste erst wieder unter Einsatz von Kalles körperlicher Gewalt auf die Beine bewegt werden. Nach dieser kurzen Krafteinlage ging es dann auf Höhe von Kanal wieder zurück ins Soca-Tal, dem wir auf der 103 und 603 bis Most na Soca folgten. Dort angelangt gab es an einer Brücke mit Aussicht auf zwei Sprungtürme eine kleine Jause.

Da es noch relativ früh am Tag war, beschlossen wir gleich noch mal den Predil und anschließend auch noch die Sella Nevea unter die Räder zu nehmen. Die fantastische Kurvenorgie startete nach einer eher unspektakulären Anfahrt über die 102 bei Kobarid als wir auf die 203 einschwenkten. Die Nachzügler hatten das jetzt folgende Stück ja tags zuvor bereits einmal genießen dürfen. Am Predilsee ging es dann auf italienischer Seite Richtung Sella Nevea. Auch hier, wie am Predil eine Kurve schöner als die andere fast vergleichbar mit Wedeln im Tiefschnee ;-). So ging es dann weiter bis wir in Höhe von Chiusaforte auf die SS13 links einbogen. Nach einem kurzen Stück langweiliger Bundesstraße bogen wir in Resiutta wieder nach links (oder Osten) ab. Nachdem Kalles Navi unbedingt noch eine kleine Besichtigungstour durch die Altstadt und den lokalen Friedhof am Berghang eingebaut hatte (wodurch wir wieder zu einer kurzen Schottereinlage gekommen sind), machten wir uns auf der maximal 3m breiten Asphaltstrasse auf in Richtung Uccea. Für Kalle als 'Leithammel' war die Strecke wohl eher weniger vergnüglich, da hinter jeder Kurve ein Bus, LKW oder ein anderes unüberwindliches Hindernis lauern konnte; die Nachfolgenden konnten da schon erheblich entspannter zu Werke gehen.

Kurz nach der Grenze in der Nähe von Uccea erreichten wir dann den Einstieg zum Stol. Wie schon in diversen Foren angekündigt fanden wir dort neben der (geöffneten) Schranke ein seltsames, kreisrundes Schild mit rotem Rand, in dessen Mitte uns eine stilisierte ZZR1000 oder ein ähnliches Knieschleifermopped anlächelte. Darunter war in slowenisch eine Zusatztafel angebracht, die wir nicht lesen konnten, aber sinngemäß als 'geländegängige Motorräder frei' interpretierten. Aus gesundheitstechnischen Gründen verweigerten uns Lore und Wolfgang die Gefolgschaft und wollten lieber den direkten Heimweg Richtung Quartier antreten. Der Rest der Truppe (Kalle, Günther, Peter und ich) machte sich daran, den Stol zu erklimmen. Die Anfahrt durch die bewaldete Nordflanke empfand ich doch recht anspruchsvoll. Peter, ebenfalls noch mehr der Schotter-Rookie fühlte sich im Gegensatz zu mir mit jedem Meter entspannter und gelöster. Die Piste war insgesamt doch recht ausgewaschen und teilweise grob geschottert, immer wieder durch quer zur Fahrtrichtung verlaufende Wasserrinnen unterbrochen. Ein wenig mulmig war mir noch wegen den Beschreibungen der auf der anderen Seite vor uns liegenden Abfahrt, die noch anspruchsvoller sein sollte, was sich leider auch bewahrheitete.

Nach ein paar Kilometern erreichten wir dann erst mal die Passhöhe, um eine Verschnauf- Foto- und Zigarettenpause einzulegen. Das Viehgatter auf der Passhöhe war zum Glück nicht verschlossen und schnell überwunden. Wir machten uns an die Abfahrt über die Kehren der Südseite. Hier war das Terrain noch einmal grober geschottert, und zum Teil mit tiefen Furchen durchzogen. Auch die Wasserrinnen quer zur Piste erreichten stattliche (Schanzen-) Dimensionen. Eine dieser Furchen wurde mir dann auch zum Verhängnis und bescherte meiner Q auf dem linken Zylinderdeckelschutz einige Kampfspuren. Als letzter fahrend musste ich zudem die Fuhre auch noch alleine wieder hochstemmen, was aber angesichts des hohen Adrenalinspiegels überhaupt gar kein Problem darstellte. Die weitere Downhill-Tour verlief dann aber mit viel Glück (bei mir) oder durch langjährige Schottererfahrung (Kalle und Günther) frei von weiteren 'Schiedermeiern'. Am anderen Ende der Strecke begrüßte uns wieder das schon bekannte rot umrandete Schild mit dem Rennsemmelmopped drauf (was da bloß drunterstehen mag ?).

Der Rest des Weges zum Quartier war dann noch einmal eine schöne Entspannungstour mit griffigem Belag und vielen Kurven. Am Quartier angelangt wurde die erfolgreiche Überquerung und die Adelung meiner Q durch die 'Schmisse' erst einmal mit einem zünftigen Feierabendbier begossen. Das anchließende Abendessen war wie am Vortag absolut in Ordnung und auch die dazu gereichten Hopfenkaltschalen samt 'Verdampfer' (Vinko Spezial) rundeten den Tag supergut ab.

Tag 3

Der Samstag begann wie schon die Tage davor mit einem reichhaltigen Frühstück und grausamen Kaffee. Die Nacht selbst war wohl insbesondere für Wolfgang eine kleinere Tortour, da sein Zimmerkumpan Peter den halben Wald um Kosec abgesägt hatte. Der Rest der Truppe machte aber einen ausgeruhten Eindruck und so ging es unserem ersten Tagesziel Kranska Gora entgegen. Der Weg dorthin über die Passstraße links vom Triglav war eine reine Freude. Kurven ohne Ende und relativ wenig Verkehr. Vielleicht lag es ja auch an dem Hinweis, dass auf der Nordseite eine Baustelle sei, dass eher wenige Autos oder gar Wohnmobile unterwegs waren; tatsächlich mussten wir uns auf der Nordseite das eine oder andere Mal zwischen Baggern und anderem Arbeitsgerät durchschlängeln.

In Kranska Gora wandten wir uns rechts Richtung Jesenice. Kurz vor Jesenice führt in Mojstrana eine 'Schotterautobahn' in den Triglav-Nationalpark. Hier herrschte reger Durchgangsverkehr von Autos, Wohnmobilen und Spaziergängern, obwohl das Ganze eine Sackgasse ist. Oben am Ende der Schotterautobahn angelangt erreicht man einen Parkplatz, der an diesem Tag schon gut gefüllt war, als wir eintrafen. Wir suchten uns einen netten kleinen Hohlweg zum Flusstal und ließen uns dort unsere schon obligatorische Brotzeit schmecken. Auf dem Rückweg entstanden dann noch ein, zwei Fotos der 'schotternden' Truppe und auch ein kleiner Film (unter vollem Körpereinsatz von Kalle, der enormes Vertrauen und eine ruhige Hand ob unserer Fahrkünste bewies).

Weiter ging es über Jesenice nach Bled, einem malerischen Ort mit einem hübschen See, der zu einer kurzen Zigarettenpause einlud. Nach der Pause hatten wir dann noch ein kleines Suchspiel eingelegt. Das Spiel hieß 'findet Kalle und Wolfi'. Die beiden waren nach der Pause vom Parkplatz gut weggekommen, während der Rest noch ein paar Dosen den Vortritt lassen musste. An der nächsten großen Kreuzung hieß es dann für die Nachzügler 'ene meene miste' links oder rechts? Nachdem dies Navi noch immer 'ockerfarbe' anzeigte und Lore links andeutete, fuhr Günther als Leithammel der Nachzügler kurzerhand rechts ab. Nach ein oder zwei Kilometerchen bemerkten wir, dass dieser Weg in einer Sackgasse enden würde und drehten wieder um. Kurz nach der 'Entscheidungsstelle' kam uns dann Wolfi entgegen und deutete wild gestikulierend an, dass er gleich wieder umdrehen wird - so interpretierten wir die wilden Handzeichen zumindest - und fuhren weiter, in der Hoffnung irgendwo auf Kalle zu stoßen. Das war allerdings ein Trugschluss, wie sich wieder ein paar Kilometer weiter herausstellen sollte. Also wieder umdrehen und siehe da, nach wieder zwei Kilometer hatten wir den Kalle, und kurz darauf auch den Wolfi wieder. Aber Schwamm drüber, das sollte für heute nicht die letzte Irrfahrt bleiben.

Nach der Irrfahrt Nr. 1 zeigte Kalles Navi (oder auch sein Bio-GPS, wer weiß das schon?) eine kleine Abkürzung an. Es ging rechts in eine kleine Ortschaft. Zuächst waren es noch einigermaßen breite Ortsstraßen, die jedoch zunehmend enger und schmaler wurden. Manchmal war man schon versucht, den Lenker etwas querzustellen, damit man sich noch durchzwängen kann. Die befestigte Teerdecke endete abrupt und ein Waldpfad mit dicken Felsbrocken, losem Geröll und tiefen Furchen begann. Die Steigung überflügelte bald die des Zirlerberges und zudem gesellten sich auch noch enge Kehren dazu. Das kann ja heiter werden dachten wir so bei uns. Plötzlich stoppte Kalle und deutete auf einen Hohlweg rechts der Strecke, den sein Navi als Weiterfahrt anzeigte. Der war definitiv für dicke Schnabeltiere nicht geeignet (höchstens für Trial-Moppeds). Kalle hatte auch schon die Befürchtung, dass es bei der nächsten Pause gehörig 'Mecker' von 'der besten aller Ehefrauen' hageln könnte (wie sich herausstellen sollte, bewahrheitete sich seine Befürchtung auch prompt ...). Kaum hatten wir uns für eine weitere Zigarettenpause versammelt, kam zu allem Überfluss vom Berg herunter auch noch ein riesiger Traktor mit Holzanhänger. Nur gut, dass der Weg an der Pausenstelle breit genug war - rückwärts wäre der Traktor den Berg niemals hochgekommen und wir hatten auch keine gesteigerten Gelüste den Berg, den wir so mühevoll erklommen hatten, wieder hinunterzueiern.

Gottlob erwies sich der weitere Weg als immer besser zu fahren, zwar immer noch mit reichlich Schotter, jedoch einigermaßen fest und die Steigungen hinunter waren auch nicht so 'garch' wie aufwärts. Am Fuße des Berges angelangt zeigte Peters Trackaufzeichnung, dass wir lediglich 200m von unserer Einstiegsstelle angelangt waren. Die Irrfahrt Nr. 2 dieses Tages also - Spass gemacht hat es (mir/uns jedenfalls) trotzdem.

Es ging weiter auf der 209 immer Richtung Bohinjska Bistrica mit einer kleinen Runde zum See bei Ribcev Laz auf der 633 und dann auf die 209. Was nun auf der 209 und 909 folgte, war Kurvengenuss pur. So schön, dass wir nach einer kurzen Cappucino-Rast gleich noch mal auf eine Zugabe-Runde gingen. Die 909 zurück bis Zogma Sorica, dann die Verbindungsstraße südlich bis zur 403 und diese wieder Zurück bis zum Cappucino-Rastplatz von vorhin. Einfach nur Klasse - kaum Verkehr und alles griffiger Belag, der mächtig dazu verleitete, 'die Q fliegen zu lassen'.

Über die 403 ging es dann westwärts zurück ins Soca-Tal. Auf halbem Weg trafen wir noch einen einheimischen Moppedfahrer, der nachdem zuerst Kalle, dann Günther und auch Wolfi flugs an ihm vorbeigezogen waren, irgendwie gefrustet war. Er versuchte krampfhaft den Dreien zu folgen und von hinten beobachtet sah es aus, als würde er in dem Moment mindestens 120% geben müssen, um halbwegs dranzubleiben. Er sah sichtlich erleichtert aus, als wir zu unserer obligatorischen Zigarettenpause in der Nähe von Modrej anhielten.

Über Tolmin ging es dann nordwärts wieder Richtung Quartier, nicht jedoch ohne noch einmal eine kleine Abkürzung zu wählen, die Kalle auf seinem Navi entdeckt hatte. Diese stellte sich als Fußgänger- oder Radfahrerbrücke auf Höhe von Volarja heraus, auf der wir die Soca überquerten, um fortan auf der östlichen Seite des Flusses durch viele kleine Dörfer bis zum Abzweig zum Passsträßchen nach Kosec fuhren.

Tag 4 und Abreise

Nachdem wir wie üblich ausgiebig gefrühstückt hatten, wurden die Kühe wieder gesattelt und bepackt. Die Rechnung für die Unterkunft wurde nach einem von Kalle erfundenen (einfach genialen) Verteilerschlüssel aufgeteilt und beglichen und so stand unserer Abreise (leider) nichts mehr entgegen.

Los ging es über die schon bekannte Strecke an der Soca entlang und über den Predil zum Predilsee. Von Dort über Tarvisio entlang der Autostrada bis zur österreichischen Grenze. Dann weiter bis St. Stefan im Gailtal (die Gailtalerin aus der bekannten Alpensaga 'der Watzmann ruft' haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen). Über Kreuzen erklommen wir den Sattel zwischen Gailtal und Drautal immer Richtung Spittal an der Drau. Von dort aus immer an der Tauernautobahn entlang auf Nebenstrecken bis St. Nikolai am Fuße der Straße zur Nockalm von Vorderkrems nach Innerkrems. Die Nockalmstraße selbst haben wir aus Zeitgründen mal außen vorgelassen und uns auf den Weiterweg nach St. Margarethen im Lungau gemacht. Über die B99 die Katschberg Bundesstraße überquerten wir die Radstädter Tauern bis Radstadt. Bei Altenmarkt im Pongau trafen wir dann wieder auf die Tauernautobahn, die wir selbstredend links und rechts liegen ließen und uns lieber auf Nebenstrecken weiterkämpften.

Bei Bischofshofen ging es westwärts weiter Richtung Mühlenbach am Hochkönig bis Dienten und von dort immer weiter auf der Hochkönig-Bundesstraße bis Saalfelden am Steinernen Meer. Hier trennten sich dann die Wege der Teilnehmer. Lore und Kalle machten sich auf den Weg Richtung A8, Peter, Günther, Wolfi und ich schlugen uns auf der Hochkönig-Bundesstraße weiter in Richtung Scheffau am Wilden Kaiser nach Kufstein durch. Von dort aus über den Thiersee nach Bayrischzell bis Hammer. Hier verließ ich die Datschiburger, um über über Fischbachau und entlang der Leitzachstraße nach Hause zu kommen.

 
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